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Herzlich willkommen auf meiner Seite!

Ich heisse Rebecca Dernelle-Fischer und bin vor fast 40 Jahren in Belgien geboren. Ich habe dort gelebt, gearbeitet und Psychologie studiert, bis ich mich in einen deutschen Studenten verliebte. 2003 habe ich Christoph geheiratet, habe meine Koffer gepackt und bin dann nach Deutschland gekommen. Und so bin ich die Ehefrau eines schwäbischen Pastors geworden, musste mich an eine andere Kultur und Sprache gewöhnen und das alles lieben lernen. Wir haben 2 Kinder bekommen und dann ein drittes Kind adoptiert. (Darüber schreibe ich in meinem Buch “Und dann kam Pia… Du hast uns gerade noch gefehlt.”)

 

Mein Arbeit hat viele Facetten und hier eine Vita zu schreiben wäre unmöglich (weil nichts und alles drinstehen würde). Wie alle Mamas habe ich tausend und ein Berufe (die ich mehr oder weniger erfolgreich leiste): vom Bergsteiger (ah meine Wäscheberge) zur Krankenschwester (die kein Blut sehen kann), von der Köchin (ah nein, dass überlasse ich lieber meinem Mann) zur Putzfrau (mit ein Vorliebe für Kleinkruscht…. das ist nicht praktisch), von der Geschichtenleserin zur Pädagogin, und so weiter.

Meistens bin ich zu Hause. Von dort arbeite ich als freiberufliche Psychologin und Autorin. Als Psychologin betreue ich am liebsten Gruppen (Pflegeeltern, Kinder- und Jugendhospitzteam,…) und als Autorin schreibe ich Artikel für Mamas oder Kurzgeschichten, Kindergeschichten und jetzt auch noch das Buch über Pias Adoption. Ich schreibe super gern, egal ob auf Französisch oder Deutsch. Ich finde, es ist wie kneten: Man nimmt die Wörter in die Hand und bastelt ein schönes Zuhause für Gefühle, Abenteuer, Fragen, Hoffung,…

Ich habe immer Bücher geliebt, besonders Biografien und Kinderbücher. Manche Bücher sind so warm wie ein kuscheliger Schal, oder so frisch wie ein Glas Wasser im Sommer. Manche treffen unsere Herzen und ernähren tage- und wochenlang unsere Seelen. Manche sind so schön, dass man sie am liebsten nie fertig lesen möchten. Vielleicht mag ich genau deswegen so gern schreiben, weil es so ist, wie wenn man jemandem ein Geschenk macht. Ich tue es mir nicht leicht beim Schreiben: Manchmal fühle ich mich wie bei einer Blutspende. Ich öffne mein Herz weit und will etwas Schönes mitteilen, etwas über Liebe, Hoffnung, Glaube.

Und so habe ich vor Jahren angefangen zu schreiben. Wann? Als ich es noch nicht gerlernt hatte. Mit 3-4 Jahren saß ich vergnügt an unserer alten Schulbank (ein Prachtstück, das noch immer bei meinen Eltern steht) und habe  geschrieben: Kritzel-Kratzel ohne Ende. Ich zeigte meiner Mama das Blatt und wollte so gern wissen, was es eigentlich hieß–alle diese “erfundenen Buchstaben”. Danach habe ich leidenschaftlich in der Schule meine Aufsätze geschrieben. Meine Rechtschreibung war immer eine Katastrophe (ist immer noch nicht so ganz meine Stärke) aber es war meine Welt, mein Zuhause: Geschichten erfinden und erzählen.

Und das ist geblieben: Über Jahre habe ich diese Leidenschaft gehabt (wie oft habe ich gehört, “Rebecca, erzählt uns noch eine Geschichte!”). Irgendwann hatte ich zwei Diplomarbeiten geschrieben und so viele Arbeiten für die Universität, dass ich einfach mit Artikeln weiter machte. Wegen meiner Töchter fing ich an auch mit dem Projekt “Bibelkrümmel” an. Vor jetzt zweieinhalb Jahren schrieb ich meine erste Kurzgeschichte, danach die zweite und jetzt gerade die dritte. Im August 2015 traute ich mich, beim Neufeld Verlag anzuklopfen und zu fragen, ob sie sich für die Geschichte von Pias Adoption interessierten, und mit so kam mein erstes Buch langsam, aber sicher, zur Welt.

Und davon träume ich: einfach weiter schreiben zu dürfen. Geschichten, die einem gut tun, aufmuntern, zum träumen bringen, dass unseren Augen mal leuchten, mal feucht werden und dass unseren Herzen aufatmen.

Meine Lieblingsbücher möchte ich manchmal am liebsten im Hausapothekenschrank aufräumen: Adrian Plass hätte den VIP-Platz dadrin (seine Bücher sind wie eine Tasse Tee zu trinken, eingekuschelt in einer Strickjacke, vor einem Kaminofen). Becky Freeman wäre auch in meinem Notfallkasten. Manchmal ergreife ich noch schnell ihre Bücher und lache so sehr über unseren “Mamasalltag”. Brene Brown gehört auch zu meinen Lieblingsautoren (Und: “Ah, ich möchte so gern sein wie sie.”). Siehst du? Davon träume ich, dass mir jemand eines Tages sagt: “Ah, Rebecca, neben den Schmerzmitteln, Nasentropfen und Hustensaft steht dein Buch, weil es mir so gut tut, es zu lesen”.

Zum Schluss sage ich nur: Herzlich Wilkommen in meiner kleinen Welt! Hier ist nichts volkommen. Meine Gefühle schwanken manchmal stark. Ich habe Tiefen und Höhen, lache gern, weine aber auch doch noch immer wieder. Ich mag Worte und Musik, Photos und Postkarten. Ich mag Regen und weiße Schokolade. Am liebsten bin ich am Meer, um den Wellen zuzuhören und Muscheln zu sammeln. Meine Gitarre ist meine Freundin. Ich kann Clown sein, aber wenn ich zu müde bin, geht es eher Richtung Drachen. Ich liebe meinen Mann und unsere 3 Mädchen, die mich zur reichsten (und müdesten) Frau der Welt machen.

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Blog

Calando, ein einmalige Interview

Vor zwei Wochen besuchte uns die Journalistin Sigrid Offermann, aus unseren Gespräch wurde eine lange und schöne Sendung.  Christoph probiert Hochdeutsch zu reden, ich probiere nicht zu arg Schwäbisch zu klingen mit meine Französischen Akzent. Wann kannst du es hören? Ausgetrahlt wird es noch auf ERF Plus am Sonntag der 8.10.2017 um 12Uhr. Ansonsten kannst …

Und heute wieder auf ERF Plus

Am 19:30 und 21:30 könnt ihr nochmal die Sendung Lesezeichen anhören. Es geht um die Frage von Entscheidung. “Es ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Adoption. Rebecca Dernelle-Fischer und ihr Mann Christoph hatten bereits zwei leibliche Mädchen als sie sich dazu entschlossen, ein Kind zu adoptieren und zwar ein Kind mit Behinderung. Der Entscheidungsprozess war eine …